Eine grünrote Landesregierung braucht das Engagement ihrer Bürgerinnen und Bürger

Wer  hätte das gedacht! Die Freude über den Regierungswechsel und die spürbar wachsende Veränderungsbereitschaft in der Bevölkerung machen Hoffnung auf einen baldigen Ausstieg aus Atom und Kohle sowie auf mehr Tempo bei den  Erneuerbaren. Zum Dranbleiben braucht es eine breite Vorschlags- und vor allem Umsetzungsbewegung auf institutioneller, kommunaler wie Landesebene. Und es braucht eine Zivilgesellschaft die kräftig Energie spart, zu grünen Stromanbietern wechselt, in Effizienz, Sonne und Wind investiert und die Politik auf allen Ebenen „treibt“.

Es wird in diesen Tagen angesichts der Intensivierung des Ausbaus von Windkraft (in BaWue von 360 auf 2500 und mehr),Wasserkraft und Reststoff-Biomassenutzung in den Medien viel diskutiert über die Naturverträglichkeit der Erneuerbaren Energien und über die in Zukunft nötige (Netz-) Infrastruktur (Energie, Wasser, Kommunikation), die vielfach in privater Hand und nicht in der der Allgemeinheit ist. Wer sich hier weiter informieren möchte, kann dies auf zwei thematisch unterschiedlichen Tagungen der Evangelschen  Akademie tun:

Zur natürlichen Begrenzung erneuerbarer Energien: Vortrag von Dr. Harry Lehmann, Leiter des Fachbereichs Umweltplanung und Nachhaltigkeitsstrategien des Umweltbundesamtes am 29.April 19:00 (Programm auf anfrage über jobst.kraus@ev-akademie-boll.de;  und:

Die Zukunft der öffentlichen Netzinfrastruktur – Energie, Wasser und Breitbandkommunikation zwischen Wettbewerb und Regulierung vom 18. bis 19 Mai 2011 Nähere Informationen siehe : http://www.ev-akademie-boll.de/index.php?id=142&tagungsid=451011

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