Herzliches Willkommen der Evangelisch-Methodistischen Kirche – aktiv in den Herbst

In Umsetzung der Beschlüsse der jährlichen SüddeutschenKonferenz der Evangelisch-Methodistischen Kirche vom Mai diesen Jahres wurde am 18. Juli im Bildungs- und Begegnungszentrum in Stuttgart-Giebel in einem festlichen Akt die Zusammenarbeit von Gemeinden der EMK wie von Einzelmitgliedern mit der ökumenischen Energiegenossenschaft Baden – Württemberg (ÖEG) besiegelt. Durch die Teilnahme von Superintendent Johannes Knöller zeigte auch der Vorstand der EMK sein Interesse .  Zuvor hatten Aufsichtsrat und Vorstand der ÖEG die Kooperation einstimmig befürwortet.  Besonders erfreut waren die Vertreter der ÖEG, dass mit ihrem Beitritt die Evangelisch -Methodistische Kirche auf dem Weg zu einer Energiewende ein deutliches Signal zum Ausbau erneuerbarer Energien in ihrem Bereich setzt. Nachdem in den letzten Jahren in der EMK wiederholt Anläufe unternommen wurden, sich energetisch zu erneuern, erleichtert und ermöglicht es nun die ÖEG  einzelnen EMK- Gemeinden, ihre Dächer zur Sonnenstrom-Erzeugung zu nutzen. Durch die Mitgliedschaft von Einzelpersonen wie auch von Gemeinden  wird ein deutliches Zeichen der Bewahrung von Gottes guter Schöpfung gesetzt. Direkt im Anschluss an die Veranstaltung kam es erfreulicherweise zur Zeichnung von Genossenschaftsanteilen in Höhe von über 22.000 €. Mittlerweile sind über 20 Personen aus dem Bereich der Evangelisch-Methodistischen Gemeinde der Genossenschaft beigetreten.  Nach dem Start vor fast 2 Jahren aus der Evangelischen Akademie heraus wird die ÖEG auch in der Praxis stärker ökumenisch. Für die Zukunft wurde es von allen Beteiligten als wünschenswert erachtet, dass die EMK auch im Aufsichtsrat und/oder Vorstand vertreten sein sollte. Details der Kooperation werden derzeit noch ausgehandelt. Solar-praktisch soll es schon bald werden: Voraussichtlich in Karlsruhe wird, wenn möglich, noch in diesem Jahr  eine erste PV – Anlage auf einem Evangelisch-Methodistischen Kirchendach installiert. Ein herzliches Dankeschön und Willkommen gilt auch den treibenden Akteuren der  noch jungen Kooperation. Einige – wie Lothar Elsner, Volker Schulz, Kurt Junginger und Paul Gräsle (zusammen mit Paul Hell und Jobst Kraus) –  von ihnen sind auf dem nachstehenden Gruppenfoto zu sehen:

Seit kurzem ist auch die dritte ÖEG-Anlage (ÖEG SUN 3)  mit ihren Erträgen auf der Homepage zu verfolgen.Überhaupt beeindrucken in diesem Jahr die erzeugten Kilowattstunden, die ein überdurchschnittliches Sonnenjahr versprechen. Insgesamt hat die ÖEG mit ihren drei Anlagen in diesem Jahr fast 59.ooo kWh Solarstrom erzeugt und damit ca. 35 Tonnen Kohlendioxid eingespart. Die Anlage 1 hat – das Jahr ist noch längst nicht zu Ende – bisher eine Leistung von 1001 kWh je kWpeak erreicht. Im Herbst möchte die ÖEG kräftig in neue Anlagen investieren und hofft dabei auf eine rasche Umsetzung. Trotz aller Zunahme bei der erneuerbaren Stromerzeugung (16,4 %), bleibt die beste Energiequelle die Effizienz und das Einsparen. Mit jeder eingesparten Kilowattstunde wächst angesichts der bevorrechtigten Einspeisung der Erneuerbaren auch deren Anteil . Einen sonnigen Herbst wünscht allen
Ihre ÖEG

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