KLIMAGIPFEL IN PARIS KANN WENDEPUNKT FÜR ZUKUNFT VON KOHLE, ÖL UND GAS WERDEN

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

der am Montag beginnende Klimagipfel in Paris kann nach Einschätzungen von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen einen Wendepunkt in der internationalen Klimapolitik markieren. Der Gipfel in Paris könnte ein starkes Signal für den weltweiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis Mitte des Jahrhunderts senden. Dies ist dringend notwendig, denn es steht nichts weniger auf dem Spiel als die Einhaltung der 2 Grad Grenze (globaler Temperaturanstieg). 2015 wird – trotz leichten Schneefalls Ende November – vermutlich als das wärmste Jahr seit den Temperaturmessungen eingehen. In diesem Jahr verursacht El Niño, die Aufwärmung des Meeres vor der lateinamerikanischen Küste, zusätzlich verstärkt durch den Klimawandel, starke Wetterextreme wie Überschwemmungen in Ecuador oder eine schlimme Dürre in Südafrika(Kalifornien nicht zu vergessen). So sollte alles Mögliche getan werden, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Dabei sind nicht nur ein Öl- und Kohleausstiegspfad und ambitionierte Reduktionsziele zu vereinbaren, sondern auch ein Solidaritätspaket für die Verletzlichsten, die schon jetzt die Folgen des Klimawandels spüren, zu verabschieden. Dies wird nicht einfach sein, denn Öl und Kohle in der Erde zu lassen, ist mit dem Verlust an Geld und Macht verbunden. Aber vielleicht erinnert die Flüchtlingskatastrophe an falsche Weichenstellungen in der Vergangenheit und die Notwendigkeit zu mehr gerechtem Ausgleich in und zwischen den Ländern. Die gerade verabschiedeten „Sustainable Development Goals “ (http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/ziele/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html;), die auch eine Fülle von Hausaufgaben für die Industrieländer – vielleicht sind sie/wir die eigentlichen Entwicklungsländer? – enthalten, die bis 2030 umgesetzt werden sollten – also in 15 Jahren. Über das was in Paris passiert, können sie sich informieren über: http://www.klimaretter.info/;
Was gibt’s Neues aus der ÖEG: Mittlerweile zählen wir über 280 Mitglieder. Mit Projekten geht es zögerlich voran, aber der Vorstand arbeitet daran. Eine Idee, ein Dach ist schnell da, aber dann wird es mühsam: Können wir – besonders bei Eigenstromnutzung – mit einer bescheidenen Rendite mit den Preisen mithalten, die der Immobilieninhaber für seinen rabattierten Strom-Gemeinschaftseinkauf bezahlt? Muss das Dach nicht erst saniert werden oder wie lässt sich das Risiko für eine PV – Anlage in Palästina(Sternberg) minimieren?
Mittlerweile sind die meisten Dividenden an unsere Genossinnen und Genossen ausgeschüttet. Vielleicht kann das Geld ja wieder sozialen und ökologischen Projekten zufließen. Angesichts der SEPA Umstellung, der Softwareanpassung etc. hat es leider etwas gedauert. Und: wir sind derzeit dabei auf Stundenbasis für unsere Büroarbeit jemanden einzustellen. Es war ja auch von Anfang an unser Anliegen für Beschäftigung zu sorgen. So fangen wir mal klein an. Zum Schluss: Ansonsten freut sich die ÖEG über jede Anregung und Rückmeldung, über neue Mitglieder und Anteile, über Unterstützung in der Vorstands- und Aufsichtsratsarbeit. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft, Aufstockung oder bei Rückfragen, bitte ein Email an: info@oekumenische-energiegenossenschaft.de;
Eine schöne und – bei allem Engagement  – auch etwas erholsame Adventszeit, einem Symbol für den auch entgegenkommenden Wandel .

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im November 2015

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