Newsletter 24 – im März 2019

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

wir hoffen, dass Sie alle gut und gesund ins Jahr 2019 gekommen sind. Wir als ÖEG sind dankbar für die Unterstützung unserer Genossenschaftsmitglieder, die zum Jahresende gerne ihr Budget – im doppelten Sinne – erneuern und ihre Beteiligungen aufstocken. Ebenso freuen wir uns über einige neue Mitglieder, sodass wir zum Jahresende 312 Mitglieder zählen konnten mit 1.15 Mio. € Anlagekapital. Kurz vor Weihnachten ging eine weitere kleinere Anlage in Mannheim auf einem Kindergarten ans Netz (Am Brunnengarten – Foto H.F. Roth):

Ende dieser Woche geht eine weitere Kindergartenanlage ans Netz. Bei einem Gemeindehaus in Freiburg wartet eine projektierte 28 kWp Anlage auf grünes Licht der kirchlichen Gremien. Was sich leider sehr hinzieht ist der Bau des Windparks Länge. Hier liegen eine Anti-Windkraft-Initiative und Regierungspräsidium und Landratsamt im Rechtstreit. Hier hoffen wir immer noch auf ein Urteil des Verwaltungsgerichtes in unserem Sinne, so dass die gerodete Fläche mit Anlagen bestückt werden kann. Der Zubau der Erneuerbaren muss an Fahrt aufnehmen, gerade auch weil immer mehr Strom für Digitalisierung und Mobilität gebraucht wird und der Klimawandel dringend abgebremst werden muss.
Erfreulich ist, dass wir drei größere Projekte in Planung haben: zwei diakonische Einrichtungen mit größeren PV- Anlagen (140 und 210 kWp) und BHKW und eine Tagungsstätte. Je nachdem wieviel wir realisieren können ist damit ein Investment von 250 – bis 500.000 € verbunden. Dies auch technisch zu bewältigen ermöglicht uns unsere technische Assistenz Sebastian Braun, für dessen engagierte Mitarbeit wir sehr dankbar sind. In den nächsten Monaten möchten wir unseren Mitgliedern auch ein besonderes Angebot machen: die Installation einer PV–Balkon- oder Fassadenanlage, die auch für Mietwohnungen geeignet ist. Wir würden eine Sammelbestellung durchführen und bei Ihnen vorbeikommen und das Modul (max. 600 Watt) samt kleinem Wechselrichter bei Ihnen auf der Südseite an ihrem Balkon oder ihrer Fassade befestigen. Sie stecken das Kabel in ihre Steckdose und ernten Sonnenstrom – und sparen etwa 10 % an Strombezugskosten. Die Kosten für die PV-Anlage betragen mit Montage unsererseits etwa 600 – 700 €, die sich in ca. 9 Jahren refinanziert haben. Was es braucht ist eine Befestigungsmöglichkeit auf der Südseite ihrer Wohnung – und eine Steckdose in der Nähe. Hier ein am Balkongeländer befestigtes Modul.

energiedialog-nrw.de

 

 

 

 

 

Wer Interesse hat in die Stromerzeugung einzusteigen, bitte melden: info@oeeg.de; Im nächsten Newsletter kommt ein detailliertes Angebot.

Und noch ein Letztes: „Wir sind hier und wir sind laut, weil Ihr uns die Zukunft klaut“. So skandieren die Schülerinnen und Schüler bei „Fridays for future“. Mit dem Ihr sind wir als ältere Generation gemeint. Wir müssen uns bewegen und Geschichten einer gelingenden – ökologisch wie sozialen Zukunft entwerfen und uns an deren Umsetzung machen.
Nun hat die Ev. Kirche in Mitteldeutschland eine Petition eingereicht für ein Tempolimit auf Autobahnen allerdings mit 130 (120 fände ich umweltpolitisch angemessener, aber trotzdem). Zur Petition siehe hier: https://www.ekmd.de/aktuell/projekte-und-aktionen/petition-tempolimit/;
Das Interessante ist, dass diese Petition von einer Landeskirche eingereicht wurde. Sie brauchen etwa 50.000 Unterschriften, um eine Anhörung im Bundestag zu erreichen.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im März 2019

Und: Save the date: die Genossenschaftsversammlung 2019 findet am 17. Mai 2019 statt, an einem Freitag um 18 Uhr in Bad Boll!

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