KLIMAGIPFEL IN PARIS KANN WENDEPUNKT FÜR ZUKUNFT VON KOHLE, ÖL UND GAS WERDEN

Liebe Mitglieder, liebe Interessierte,

der am Montag beginnende Klimagipfel in Paris kann nach Einschätzungen von Umwelt- und Entwicklungsorganisationen einen Wendepunkt in der internationalen Klimapolitik markieren. Der Gipfel in Paris könnte ein starkes Signal für den weltweiten Ausstieg aus Kohle, Öl und Gas bis Mitte des Jahrhunderts senden. Dies ist dringend notwendig, denn es steht nichts weniger auf dem Spiel als die Einhaltung der 2 Grad Grenze (globaler Temperaturanstieg). 2015 wird – trotz leichten Schneefalls Ende November – vermutlich als das wärmste Jahr seit den Temperaturmessungen eingehen. In diesem Jahr verursacht El Niño, die Aufwärmung des Meeres vor der lateinamerikanischen Küste, zusätzlich verstärkt durch den Klimawandel, starke Wetterextreme wie Überschwemmungen in Ecuador oder eine schlimme Dürre in Südafrika(Kalifornien nicht zu vergessen). So sollte alles Mögliche getan werden, um einen gefährlichen Klimawandel zu vermeiden. Dabei sind nicht nur ein Öl- und Kohleausstiegspfad und ambitionierte Reduktionsziele zu vereinbaren, sondern auch ein Solidaritätspaket für die Verletzlichsten, die schon jetzt die Folgen des Klimawandels spüren, zu verabschieden. Dies wird nicht einfach sein, denn Öl und Kohle in der Erde zu lassen, ist mit dem Verlust an Geld und Macht verbunden. Aber vielleicht erinnert die Flüchtlingskatastrophe an falsche Weichenstellungen in der Vergangenheit und die Notwendigkeit zu mehr gerechtem Ausgleich in und zwischen den Ländern. Die gerade verabschiedeten „Sustainable Development Goals “ (http://www.bmz.de/de/was_wir_machen/ziele/ziele/2030_agenda/17_ziele/index.html;), die auch eine Fülle von Hausaufgaben für die Industrieländer – vielleicht sind sie/wir die eigentlichen Entwicklungsländer? – enthalten, die bis 2030 umgesetzt werden sollten – also in 15 Jahren. Über das was in Paris passiert, können sie sich informieren über: http://www.klimaretter.info/;
Was gibt’s Neues aus der ÖEG: Mittlerweile zählen wir über 280 Mitglieder. Mit Projekten geht es zögerlich voran, aber der Vorstand arbeitet daran. Eine Idee, ein Dach ist schnell da, aber dann wird es mühsam: Können wir – besonders bei Eigenstromnutzung – mit einer bescheidenen Rendite mit den Preisen mithalten, die der Immobilieninhaber für seinen rabattierten Strom-Gemeinschaftseinkauf bezahlt? Muss das Dach nicht erst saniert werden oder wie lässt sich das Risiko für eine PV – Anlage in Palästina(Sternberg) minimieren?
Mittlerweile sind die meisten Dividenden an unsere Genossinnen und Genossen ausgeschüttet. Vielleicht kann das Geld ja wieder sozialen und ökologischen Projekten zufließen. Angesichts der SEPA Umstellung, der Softwareanpassung etc. hat es leider etwas gedauert. Und: wir sind derzeit dabei auf Stundenbasis für unsere Büroarbeit jemanden einzustellen. Es war ja auch von Anfang an unser Anliegen für Beschäftigung zu sorgen. So fangen wir mal klein an. Zum Schluss: Ansonsten freut sich die ÖEG über jede Anregung und Rückmeldung, über neue Mitglieder und Anteile, über Unterstützung in der Vorstands- und Aufsichtsratsarbeit. Bei Interesse an einer Mitgliedschaft, Aufstockung oder bei Rückfragen, bitte ein Email an: info@oekumenische-energiegenossenschaft.de;
Eine schöne und – bei allem Engagement  – auch etwas erholsame Adventszeit, einem Symbol für den auch entgegenkommenden Wandel .

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im November 2015

Neues aus der ÖEG

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Freunde und Interessierte an der ÖEG,

zur Information für alle, die an der letzten Generalversammlung am 20. Juni 2015 nicht teilnehmen konnten:

  • für den aus dem Aufsichtrat aus beruflichen Gründen ausgeschiedenen Lothar Elsner wurde Gordon Detka einstimmig in den Aufsichtsrat berufen. Gordon Detka vertritt das juristische Mitglied Evangelisch – Methodistische Kirche.
  • Die ÖEG konnte die Umsatzerlöse um 30 % steigern und zwar von € 49.710,32 auf € 64.707,37. Diese Steigerung hätte noch höher ausfallen können, wenn die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen anders gewesen wären und die Anlage auf dem Hospitalhof früher hätte realisiert werden können. Insgesamt weist die betriebliche Tätigkeit eine erfreuliche Tendenz auf.
  • Für das Jahr 2014 wird eine Dividende von 2 % ausgeschüttet, die zusammen mit der Dividende von ebenfalls 2 % für das Jahr 2013 ausbezahlt wird. Die danach verbleibenden Mittel werden als Gewinnvortrag auf neue Rechnung übernommen.
  • Mittlerweile zählt die Genossenschaft 281 Mitglieder. Insgesamt hat die ÖEG bisher ca. 600.000 € (Frühjahr 2015) an Kapital eingesammelt, wobei zu erwähnen ist, dass die ÖEG mangels konkreter Projekte bewusst nicht offensiv um neue Mitglieder geworben hat. Wenn nachstehende Projekte sich realisieren lassen, wird die Mitgliederwerbung wieder aktiviert.
  • Die Herrnhuter Brüdergemeine, selbst bei uns Mitglied ist an uns herangetreten, um bei Ramallah/Palästina auf dem Sternberg(Behinderteneinrichtung mit Internatsschule) ein PV – Projekt zu realisieren. Da der Brüdergemeine der Sternberg gehört, könnten wir ohne selbst im Ausland zu investieren, tätig werden. Im Herbst wird unser Mitglied Jakob Kraus vor Ort Energieeinsparpotentiale und für PV geeignete Dachflächen eruieren.
  • Unsere ehrenamtliche Unterstützung der Orthodoxen Akademie Kreta hat mittlerweile nicht nur zur Errichtung einer PV- Anlage auf dem Akademiegebäude geführt, sondern auch zur demnächst stattfindenden Gründung der jetzt dritten(!!!) Energiege-nossenschaft in Griechenland. Der Strom in Kreta wird zu etwa 80 % aus der Verbrennung von Dieselöl gewonnen – bei unendlich Sonne und Wind. Ganz Griechenland gibt etwa 40 Mrd. €/a für fossile Energien aus. Bei einer stärkeren dezentralen Energieerzeugung könnten private und öffentliche Haushalte entlastet und Arbeitsplätze geschaffen werden.
  • Im Herbst hoffen wir einige neue Projekte – nicht nur in Palästina – umsetzen zu können.

Im Namen von Vorstand und Aussichtsrat allen einen schönen, erholsamen Sommer.

Jobst Kraus

Den Klimawandel begrenzen: mit höheren Energiepreisen als Innovationstreibern zu mehr Zukunftsfähigkeit – Generalversammlung der Ökumenischen Energiegenossenschaft in Bad Boll mit beeindruckendem Vortrag

Anlässlich der 6. Genossenschaftsversammlung der Ökumenischen Energiegenossenschaft Baden-Württemberg am 20. Juni 2015 in der Evangelischen Akademie Bad Boll referierte Dr. Joachim Nitsch, ehemals Deutsche Luft und Raumfahrt, Abteilung Systemanalyse und Technikbewertung, über das Thema „Paris, 2030 und 2050 im Blick…eine ambitionierte Klima- und Energiewende in Baden-Württemberg und der Beitrag von Genossenschaften“.
Für Nitsch steht Baden-Württemberg in den kommenden Jahren vor einer grundlegenden Umgestaltung seiner Energieinfrastruktur. Neue Stromnetze, Solar- und Windkraftanlagen lassen die Energiewende für alle sichtbar werden. Wohingegen die heutige Form der Energieerzeugung – bedingt durch den hohen Importanteil von Öl, Gas, Uran und Kohle – mit ihren sozialen und ökologischen Folgen nicht sichtbar ist. Bestenfalls der Braunkohletagebau in Deutschland lässt ahnen, welche Folgen die Exportländer zu tragen haben. Deshalb – so Nitsch: „Je mehr private Haushalte, Unternehmen und die öffentliche Hand Energie sparen, desto weniger neue „störende“ Anlagen werden gebraucht“. Um die Klimaziele der Landesregierung zu erreichen müssen aber auch in Zukunft neue Solar- und Windkraftanlagen gebaut werden. Diese sollen „So viel wie möglich lokal und regional errichtet – und dann intelligent zentral vernetzt werden“. Großes Potential sieht Nitsch auch im Aufbau von Nahwärmenetzten, in welchen die Abwärme von Industrieanlagen und Blockheizkraftwerken effektiv genutzt werden kann
Ein Problem für die Energiewende ist, dass derzeit der Energiemarkt noch gegen den Klimaschutz arbeite. Nur die Einbeziehung externer Kosten in den Strompreis z.B. durch eine CO2 Steuer, fördere den sparsamen Umgang mit Energie und die Wirtschaftlichkeit der Erneuerbaren: „Angemessen hohe Energiepreise sind für moderne Volkswirtschaften nützlich! Sie sind ein „Innovationstreiber“, stimulieren dadurch die Modernisierung der Energieversorgung und machen sie damit leistungsfähig und zukunftsfähig“, so Nitsch. Der Zubau zahlreicher Anlagen „vor Ort“ und ihre Vernetzung erfordert gleichzeitig die frühzeitige und intensive Einbindung der Bürger. Hier liege auch die Chance der Genossenschaften, denen Nitsch eine wichtige Rolle bei der Daseinsvorsorge, einem mehr an Transparenz und den Vorteil einer bescheidenen Rendite zuschreibt.
So gesehen war der Vortrag von Dr. Joachim Nitsch auch ein willkommener Arbeitsauftrag an die ÖEG selbst, die in ihrer anschließenden Generalversammlung diesen „Ball“ gleich aufnahm und Vorstand und Aufsichtsrat ermutigte, über ihre bisher 10 PV – Anlagen auf diakonischen Einrichtungen, Kindergärten, Pfarrhäusern oder Kirchen hinaus, den Kirchen weiter „energetisch“ aufs Dach zu steigen und ihnen zur Zukunft einer Plusenergie-Kirche zu verhelfen.

Einladung zur Generalversammlung am 20. Juni 2015 in der Evangelischen Akademie Bad Boll um 14:00 Uhr

Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Mitglieder,

herzliche Einladung zum Vortrag von Dr.- Ing. Joachim Nitsch
– ehem. Abteilungsleiter „Systemanalyse und Technikbewertung“ im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) –  zum Vortrag aus Anlass unserer mittlerweilen 6.  ÖEG- Genossenschaftsversammlungmmlung

Paris, 2030 und 2050 im Blick…
eine ambitionierte Klima- und Energiewende in Baden-Württemberg und der Beitrag von Genossenschaften“
Im Vorfeld der Klimakonferenz in Paris im Dezember 2015 wird Joachim Nitsch nicht nur die aktuellen globalen Her-ausforderungen, sondern auch Wege und Übergänge in ein postfossiles Baden-Württemberg beschreiben und uns zu ambitioniertem Handeln als Privatleute und Genossenschaft herausfordern. Im Anschluss an Vortrag und Diskussion und nach einer kurzen Kaffeepause findet um 15:15 die mittlerweile sechste Generalversammlung der Ökumenischen Energiegenossenschaft statt, an der Interessierte gerne auch als Gast teilnehmen können.

Mit herzlichem Gruß im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

Nach der Sonnenfinsternis: es wird Frühling – für unsere Energie-Genossenschaft und vielleicht auch für Sie

Nachdem die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) Energiegenossenschaften in die Nähe von Fonds gerückt und ihnen eine Beteiligung an größeren Projekten mit anderen Genossenschaften oder Stadtwerken erschwert hat, hat sie nun – so eine Meldung von Mitte März – ihre Auslegung zum Kapitalanlagegesetzbuch revidiert. Bürgerenergiegenossenschaften fallen demnach regelmäßig nicht unter das Kapitalanlagegesetzbuch. Damit ist die BaFin – so der Präsident des Baden-Württembergischen Genossenschaftsverbands (BWGV), Dr. Roman Glaser – der Auslegung des Genossenschaftsverbandes gefolgt, dass „Genossenschaften keine Fonds sind, sondern einem gemeinsamen Förderzweck dienen“. Für die ÖEG bedeutet dies auch, dass sie das auf Eis gelegte Projekt mit den Stadtwerken Tübingen und anderen Energiegenossenschaften erneut in Angriff nehmen kann, da dies inzwischen nur als Ergänzung des sonst operativen Geschäfts gesehen wird.
Der Vorstand hat auch beschlossen in Zukunft nicht nur Kirchengemeinden die Finanzierung und den Betrieb von PV – Anlagen unter 10 kWp anzubieten, sondern auch ÖEG Mitgliedern. Diese vergleichsweise kleinen Anlagen fallen im Blick auf die Zahlung einer EEG Abgabe unter die Bagatellgrenze. Die ÖEG würde die Anlage planen und finanzieren und für diese Dienstleistung eine monatliche Miete verlangen. Der auf dem Dach erzeugte Solarstrom sollte überwiegend selbst verbraucht werden, da er dann die sonst bezogenen Kilowattstunden zu ca. 27 Cent substituiert. In der Verrechnung von eingespartem Strombezug und vergüteter Einspeisung einerseits und Miete an die ÖEG anderseits bleibt in der Regel gegenüber den bisherigen Stromkosten ein kleiner Gewinn. Und nach Ablauf des Mietvertrages geht die Anlage in das Eigentum des Immobilienbesitzers über. Interessenten mit einem passenden Dach können sich bei dem Vorstand melden.
Interessant zu beobachten war, wie sich die Sonnenfinsternis am 20. März auch in den ÖEG – Anlagen zeigte:
Bildschirmfoto 2015-03-20 um 22.01.29Bundesweit ging die solare Leistung von 9:45 Uhr kontinuierlich bis 10:45 von 13,4 Gigawatt auf 5,1 Gigawatt hinunter – und erreichte dann nach Abschluss der Sonnenfinsternis den Mittagsspitzenwert von 20 Gigawatt – eine Leistung, die in etwa der von 20 Atomkraftwerken entspricht.
Überhaupt können wir mit der Solarleistung in diesem Jahr – und besonders im noch nicht beendeten Monat März – sehr zufrieden sein.

Ein schönes Frühjahr und einen schönen Sommer wünscht Ihen und Euch
Ihre/Eure ÖEG

Ein gutes Neues Jahr 2015 allen Mitgliedern und der ÖEG

Liebe Mitglieder der ÖEG, liebe Freundinnen und Freunde der ÖEG,
während nach einem wieder etwas sonnigeren Jahr mit Erträgen von über 1.000 kWh je einem Kilowatt installierter Leistung alle unsere Anlagen schneebedeckt ins Neue Jahr gehen möchten Vorstand und Aufsichtsrat Euch und Ihnen allen ein rundum gutes und gesundes Neues Jahr wünschen.
Für die ÖEG war das zurückliegende Jahr nicht einfach. Das EEG 2.0 war eher eine Bremse für den weiteren so notwendigen Ausbau der Erneuerbaren Energien und die Bundesanstalt für Finanzdienstleistungsaufsicht (BaFin) ist übervorsichtig, speziell was Beteiligungen der einzelnen Genossenschaften an größeren Projekten (z.B. Windpark) anbelangt, wo wir als ÖEG nicht direkt operativ tätig wären.
Dabei ist bisher die Energiewende durch Bürgerinnen und Bürger vorangebracht worden. Mehr als 25.000 Menschen sind in Baden-Württemberg mittlerweile in einer Energiegenossenschaft engagiert. Deutschlandweit sind mehr als 200.000 Bürgerinnen und Bürger Mitglied einer von 800 Energiegenossenschaften. Der Baden-Württembergische Genossenschaftsverband (bwgv) vertritt die Interessen der 149 Energiegenossenschaften in Baden-Württemberg und setzt sich dabei branchen- und technologieübergreifend für eine dezentrale, bezahlbare und nachhaltige Energieversorgung in Baden-Württemberg ein – und er streitet auf Bundesebene auch für bessere Rahmenbedingungen für die Energiegenossenschaften. Denn die Energiewende kann nur gelingen, wenn sie auf einer breiten gesellschaftlichen Basis steht. Die Akzeptanz von Energie-Projekten hängt unweigerlich mit der Beteiligung der lokalen Bevölkerung zusammen. Leider fließt die lokale Beteiligung der Bevölkerung bisher nur marginal in die Vergabekriterien ein. Hier will die ÖEG dran bleiben und sich wenn irgend möglich auch an Windprojekten auf (kirchlichen) Flächen beteiligen. Ansonsten versuchen wir unseren „Anlagenpark“ 2015 um einige kleinere PV – Anlagen auf kirchlichen Einrichtungen (Kindergärten) unter der Bagatell-Grenze von 10 kWp (kein EEG Abgabenanteil etc. notwendig) und sind auf der Suche nach größeren Dächern, wo darunter ein hoher Eigenverbrauch von Solarstrom gegeben ist. Aber oft zahlen diese Einrichtungen über einen Sammeleinkauf zu wenig für ihren Strom. Auch am Thema Contracting (Heizungspumpen, Lampen, BHKW) denken wir weiter, denn viel wichtiger als die Erzeugung ist die Energieeinsparung als Effizienz, aber auch durch eine Verbrauch senkende Nutzungskultur. Zwischen 1990 und 2011 ist der Stromverbrauch um 20 % gestiegen. Angesichts der Tatsache, dass in einigen Bereichen die planetarischen Grenzen, z.B. beim Klima, derzeit überschritten werden und die Politik eher nachfolgen korrigierend,

das sollte sich 2015 ändern

denn gestaltend agiert (und hofft es wird schon gut gehen), ist ein Umsteuern ein „Weniger“, nicht nur ein anders“ besonders wichtig.
Dazu passt der Link eines NDR – Kurzfilms zum Thema Konsum (denn da steckt überall auch Energie drin) unter dem Titel „Neuland“, der mit dem Satz endet „wenn wir eine Vorstellung von Zukunft haben, dann kann man in der Gegenwart damit beginnen.“ Und diese Zukunft müsste eher reduktiv sein, nicht expansiv – und trotzdem Lust machen, sich in diese Zukunft auf den Weg zu machen: http://www.ardmediathek.de/tv/NDR-Sondersendungen/Neuland-Zu-viel-ist-nicht-genug/Das-Erste/Video?documentId=25425506&bcastId=3750154;

Neuland zu betreten wünschen wir Ihnen und Euch allen – und auch der ÖEG. In diesem Sinne wünschen wir – Aufsichtsrat und Vorstand der ÖEG – allen ein gesundes und ein rundum nachhaltig erneuertes Jahr 2015.

Ihre ÖEG

Sonnenstrom wird zu 100 Prozent im Hospitalhof verbraucht

Liebe Genossinnen und Genossen, liebe Mitglieder der ÖEG,

auch wenn der Sommer für Ferien zu Hause hätte besser sein können, sind die Erträge bisher in diesem Jahr nicht so schlecht, jedenfalls besser als letztes Jahr. Wir haben nach Inbetriebnahme die Solar-Erzeugungskurve mit dem internen Stromverbrauch des Hospitalhofs verglichen. Deutlich wird, dass der von unserer Anlage erzeugte Strom zu 100 % im Gebäude verbraucht wird. Hier findet sich die Grafik im Detail: Verbrauchskurve Hopitalhof Lastgang

Von Mitgliedern werden wir immer wieder nach Vorlagen für Freistellungen gefragt. Ein Mitglied hat ein Formular entwickelt und es der ÖEG zur Verfügung gestellt. Herzlichen Dank! Es findet sich im Downloadbereich: Freistellungsauftrag für Kapitalerträge

Allen Mitgliedern noch schöne Ferientage und einen guten Start in den Herbst, in dem wir als ÖEG auch neue Projekte anpacken wollen. Eine Idee ist, Kirchengemeinden Anlagen bis zu 10 kWp zur Pacht anzubieten. Die ÖEG plant und investiert. Die Kirchengemeinde zahlt eine monatliche Pacht und kann den Strom selbst nutzen oder einspeisen, so dass der Kirchengemeinde alles in allem ein kleiner finanzieller Vorteil bleibt. Interessierte Kirchengemeinden können sich direjkt an die ÖEG wenden.

Einen herzlichen Gruß – auch im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

Rückblick auf ÖEG Generalversammlung und neue Hospitalhofanlage

Liebe Mitglieder,

wir hatten eine alles in allem interessante Generalversammlung – auch mit neuen Ideen als ÖEG weiter aktiv und aktiver zu werden, was in Zeiten gebremster Energiewende nicht einfach ist. Da die Weltgesellschaft längst dabei ist die planetarischen Grenzen zu überschreiten, planetarische Grenzen überschritten

wird es immer wichtiger im Energie – und Verkehrsbereich  – die Wende zu vollziehen und aus Kohle- und Atom auszusteigen. Die Perspektiven für Stuttgart hat Dr. Link von den Stadtwerken aufgezeigt (140628_OeEG_final_JL). Wer sich über die Notwendigkeit und die Chancen einer Energiewende weiter informieren möchte, kann dies am 18.7. im Theaterhaus Stuttgart tun(Leben mit der Energiewende 18 7 2014 Theaterhaus). Den Lagebericht 2013 (140628_LageberichtÖEG2014 für 2013 Lage und Finanzen JKPH)und das Protokoll der Generalversammlung (ProtokollÖEGGV2014-06-28.neu ) findet sich ebenfalls hier zum Anklicken.

Mit einem herzlichen Dank für die vielen ermutigenden Rückmeldungen und mit dem Wunsch nach weiterer (auch finanzieller) Unterstützung  und einem erholsamen Sommer für alle Energiewendefreunde grüßen sehr herzlich

Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

 

ÖEG Generalversammlung mit Vortrag „Dezentrale Energie im urbanen Umfeld“

Herzliche Einladung an alle Mitglieder der ÖEG und an Interessierte zur jährlichen Generalversammlung und dem Vortrag „Stadtwerke Stuttgart – Dezentrale Energie im urbanen Umfeld“ von Dr.- Ing. Jochen Link, Bereich Erneuerbare Energien der Stadtwerke Stuttgart (SWS) am Samstag, den 28. Juni 2014 um 14:00 Uhr im Goes Saal des Hospitalhofs in Stuttgart – Mitte (Büchsenstr. 33).

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Anlass des speziellen Orts ist die Inbetriebnahme einer neuen Photovoltaik-Anlage (36 kWp) auf dem Dach des kürzlich eingeweihten Neubaus des „Hospitalhofs“ (Evangelisches Bildungs- und Verwaltungszentrum der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart). Dr. Jochen Link wird u.a. auf das EEG 2.0, die Veränderungen auf dem Energiemarkt eingehen und vor diesem Hintergrund Perspektiven für den zukünftigen Ausbau im Bereich dezentraler Energie-Erzeugung vorstellen.

Im Anschluss an Vortrag und Diskussion und nach einer kurzen Kaffeepause findet um 15:15 die mittlerweile fünfte Generalversammlung der Ökumenischen Energiegenossenschaft statt, an der Interessierte gerne auch als Gast teilnehmen können. Im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

Jobst Kraus

 

News und bitte vormerken: Generalversammlung am 28. Juni

Liebe Mitglieder der Ökumenischen Energiegenossenschaft,
es ist längst an der Zeit, dass wir uns als Vorstand wieder einmal melden. Aus unterschiedlichen Gründen konnten wir – auch zu unserem eigenen Leidwesen – 2013 kein neues Projekt realisieren. Eine Beteiligung an einer größeren Freiflächen – PV Anlage zusammen mit anderen Energiegenossenschaften, musste aufgrund der momentanen unübersichtlichen rechtlichen Situation zurückgestellt werden(der Vertrag war schon unterzeichnet). Wir hoffen, dass im Herbst eine belastbare rechtskräftige Entscheidung der BaFin (Bundesfinanzaufsicht) vorliegt, die das Investment für alle Beteiligten ausreichend absichert. Unsere zweite „Hängepartie“ kommt demnächst zu einem guten Ende: die PV-Anlage auf dem neuen Verwaltungs- und Veranstaltungsgebäude der Gesamtkirchengemeinde Stuttgart kann und wird Ende Mai/Anfang installiert werden, nachdem nun auch die Stadt Stuttgart grünes Licht gegeben hat.
Dort im Hospitalhof wird – bitte den Termin vormerken, eine offizielle Einladung mit Tagesordnung folgt – am Samstag, den 28 Juni 2014, die diesjährige Generalversammlung unserer Genossenschaft stattfinden.
Wir bemühen uns derzeit noch um einen interessanten inhaltlichen Beitrag.
Beschäftigt waren wir in der letzten Zeit eher indirekt mit der Klage der Kirchengemeinde Donzdorf gegen den Oberkirchenrat. Auch wenn die Kirchengemeinde in vier der 5 Punkte Recht bekommen hat, müssen laut kirchlichem Haushaltsrecht alle 5 Voraussetzungen für eine Unternehmensbeteiligung kumulativ erfüllt sein. Entsprechend dem Urteil des kirchlichen Verwaltungsgericht müssen die kirchlichen Belange im Aufsichtsrat oder in einem entsprechenden Überwachungsorgan angemessen vertreten sein. Unsere vielen kirchlichen Ruheständler oder auch kirchlichen aktiven erfüllen leider nicht den Anspruch einer formellen Repräsentanz. Zusammen mit der Kirchengemeinde will sich die ÖEG auch weiterhin für eine Mitgliedschaft von Kirchengemeinden – die ja auch finanziell begrenzt sein kann – in der ÖEG einsetzen. Vielleicht gelingt ein Vorstoß über die Synode. Wen das Urteil Donzdorf OKR März 2014 interessiert, kann es auf der ÖEG – Internetseite demnächst finden – ebenso einen ÖEG F R E I S T E L L U N G S A U F T R A G .
Mit einem herzlichen Gruß – auch von den übrigen Vorstands- und Aufsichtsratsmitgliedern – und weiter soviel Sonnenstrahlung wie bisher in diesem Jahr
Jobst Kraus