Unsere erste Anlage geht ans Netz

Am 9. Dezember mittags – es war ein sonniger kalter Wintertag – hob ein großer Autokran  5 Paletten mit insgesamt 152 Modulen und den drei Wechselrichtern auf das Dach des Südflügels.

Da die Aufständerung schon vorher bei noch vorhandenem Baugerüst montiert war, konnten die Module unter Mithilfe zweier Vorstandsmitglieder ausgepackt und auf dem Dach verteilt werden. So konnten die Solarteure der Firma TK – Energietechnik die Module gleich an der Aufständerung befestigen, so dass am Abend die Anlage schon fertig montiert, wenn auch noch nicht angeschlossen war. Schon am nächsten Tag fing es zu schneien an, was die Montage der Module sehr erschwert hätte. In den Tagen vorher war schon der Zählerkasten gesetzt und die Integration ins Netz der EnBW vorbereitet worden. In den folgenden Tagen wurden die Module an die drei Wechselrichter angeschlossen, so dass die Anlage mit insgesamt 31,2 kW/peak am 15. Dezember ans Netz ging.

In den ersten Januartagen wird noch ein Datenlogger installiert, so dass wir dann auch übers Internet  die Erträge der Anlage kontrollieren können. Vorstand und Aufsichtsrat sind glücklich, dass alles noch vor Weihnachten und im Jahr 2009 geklappt hat. Das erste Projekt ist realisiert, nun halten wir Ausschau nach dem nächsten – und nach neuen Mitgliedern. Da die Weltklimakonferenz in Kopenhagen ohne konkretes Ergebnis eher enttäuschend endete, kommt es jetzt um so mehr auf uns Bürgerinnen und Bürger an, vom Reden zum Tun zu kommen, wie Erhard Eppler als einer unserer Unterstützer für unsere Genossenschaft formuliert hat. Politik ist  nicht nur mit Forderungen nach mehr Klimaschutz (und entsprechenden Rahmenbedingungen) und finanzieller Unterstützung des Südens der Erde  zu konfrontieren, sondern auch mit Klima-Taten zu bewegen.

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