Unterschreiben für den weiteren Ausbau dezentraler und erneuerbarer Energie

Bundesregierung arbeitet am Scheitern der Energiewende – Sie können sich dagegen wenden – mit Ihrer Unterschrift

Am Mittwoch dieser Woche (29.2.) muss derr Bundestag den energiepolitischen Amoklauf von Rösler und Röttgen bei der Solarstromförderung stoppen, die das EEG einschneidend verändern wollen. Für den 9.März ist eine 26 %ige Kürzung(plus der Begrenzung auf 85 % der maximalen Einsparung bedeutet dies fast eine 40 %ige Kürzung) vorgesehen. Damit würde die Bundesregierung – die auch sonst in der Energiewende(Energieffizienz, Markttransformation) hinterherhinkt systematisch die Vorreiterrolle Deutschlands beim Ausbau der Regenerativen Energien verspielen.  Die vorgesehenen Kürzungen . verfolgen weder die Absicht, das erfolgreiche Erneuerbare Energien Gesetz (EEG) sinnvoll fortzuentwickeln, noch werden die sich aus dem starken Wachstum der Erneuerbaren Energien fraglos verursachten Aufgaben(Lastmanagement, Förderung von Speichertechnologien, Netzausbau, Förderung verbrauchsnaher Erzeugung) wirklich angegangen. Zu vermuten ist, dass der derzeitige Boom der Erneuerbaren immer öfter die großen fossilen und atomaren Kraftwerke zu Drosselung und Abschalten zwingt. Sogar während klirrender Kälte hat Deutschland nach Frankreich erneuerbaren Strom gelifert – und dort einen Blackout vermieden, der eigentlich Deutschland vorhergesagt wurde. Es lohnt sich auch bei eex transparency im Internet zu verfolgen, wieviel täglich an erneuerbarer Energie erzeugt wird. Hier braucht es auf der Erzeugerseite mehr Kraftwerke, die flexibel reagieren können(BHKWs und Gaskraftwerke).   Das Erfolgskonzept EEG hat in Deutschland eine beispiellose Welle von Investitionen  in Erneuerbare Energien ausgelöst, ohne dass dies den Steuerzahler belastet hat. Politisch gewollt ist derzeit, dass weitgehend nur private Haushalte mit der EEG Abgabe belastet werden. Die Industrie wird weitgehend befreit. Dabei führt die von schwarz-gelben Politikern als „bedeutungslos“ geschmähte Solarstromproduktion  seit Jahren zu sinkenden Großhandelspreisen an der Strombörse.. In spätestens drei Jahren ist bei einer stetigen und maßvollen Absenkung der EEG-Tarife, die sinnvoll ist,  Strom aus Photovoltaikanlagen billiger zu haben als von Kohle- oder Atomkraftwerken. Dies ist wohl ein Horrorszenario für E.ON, RWE und EnBW.  Schon in der seit Anfang 2012 geltenden Neufassung des EEG hat die Bundesregierung die Vorrangigkeit von Wind- und Solarstrom im Stromnetz faktisch gekippt. Selbst Betreiber kleiner Photovoltaikanlagen von zehn bis 30 kWp, die nach 2005 installiert wurden, werden vom Gesetzgeber nachträglich verpflichtet, teure Nachrüstungen vorzunehmen, damit die Netzbetreiber diese Anlagen ferngesteuert abregeln können. All dies soll Sie – auch im Interesse der Zukunft der ÖEG – dazu bewegen, die Kampagne von Campact

http://blog.campact.de/2012/02/solarenergie-kahlschlag-stoppen/;

mit  Ihrer Unterschrift zu unterstützen.

Herzlichen Dank und Gruß – auch im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

 

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