„Wir sind mit unserer Genossenschaft auf einem guten Weg“

sagte zum Schluss der Generalversammlung am 23. Juni der ÖEG Aufsichtsratsvorsitzende Ernst Ludwig Vatter und ergänzte: „Aber es gibt noch viel zu tun“. Mit Blick auf die Bilanz 2011 entschied die GVnochmals auf eine Ausschüttung zu verzichten, da auch bei den vielen Kleinbeträgen Aufwand und Porto unverhältnismäßig hoch seien und den Gewinn der Rücklage zuzuführen, so dass im kommenden Jahr sicher – sofern die GV zustimmt – 3 % ausgeschüttet werden können.  Ein Mitglied appellierte in diesem Zusammenhang an die MitgenossInnen ihren „Mitglieds-Beitrag von 100 € eher symbolisch zu verstehen und diesen wenn möglich etwas aufzustocken“.  Wer an Details interessiert ist: Hier können Sie den Lagebericht 2012(LageberichtÖEG2012_Kraus)und das Protokoll (120702_Protokollder3GV neu) lesen. Dort erfahren Sie auch, dass in der GV aus dem Bereich der EMK Dr. Lothar Elsner in den Aufsichtsrat gewählt wurde und schon vorher  Reiner Glock – ebenfalls von der EMK,  in den Vorstand aufgenommen wurde.

Sehr ermutigend war auch der Vortrag von Dr. Michael Sladek, Vorstand der Netzkauf EWS Genossenschaft in Schönau im Schwarzwald(ebenfalls eine Genossenschaft), die  – Dank der Stromwechsler in unseren Reihen – auch ein Projekt der ÖEG finanziell unterstützt. Michael Sladek verwies auf die Notwendigkeit struktureller Veränderungen zum Erreichen der Energiewende, deren Erzeugungsstrukturen eher dezentral als zentral sein sollten, eher kommunal als konzerngetrieben, eher in Bürgerhand als in renditegetrieben Kapitalgesellschaften, eher vielfältig und zukunftsorientiert. In Zukunft werden die Bürger gleichermaßen Stromkonsumenten und Stromproduzenten sein. Wenn Sie neugierig geworden sind, welchen Weg die EWS gegangen ist und wie einen nachhaltige Energiezukunft aussehen wird, finden Sie Dr. Sladeks Beitrag hier: Sladek EWS-Präsentation in Bad Boll „Es liegt an uns, der Welt zu zeigen, dass es möglich ist, dieses Ziel (des Atomausstiegs und der Energiewende) zu erreichen“. Wir alle können uns mit Energiesparen, Kreativität, Freude und auch unserem Geld an dem notwendigen Strukturwandel beteiligen. In diesem Sinne ist die EWS gerne bereit auch die ÖEG zu  unterstützen –  z.B. auch bei der Beteiligung an einer Windanlage. Die nächsten Projekte warten auf Realsierung – auch und gerade für die ÖEG.

Einen erholsamen und sonnigen Sommer wünschen Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

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