Neues aus der ÖEG im November 2018

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

Wie im letzten Newsletter angekündigt arbeite ich, Sebastian Braun seit Anfang September bei der ÖEG.

Ich freue mich sehr darüber die Genossenschaft und speziell den Vorstand bei der Umsetzung der Energiewende unterstützen zu dürfen.
Die Arbeit ist vielfältig. Ich habe Kontakt mit Solarteuren, spreche mit Vertretern von möglichen neuen und bestehenden Projekten und kann mein im Studium erlerntes Wissen zur Anwendung bringen. So ist die ÖEG jetzt in der Lage PV-Projekte auch ohne Solarteur zu konzeptionieren und grobe Energiekonzepte zu erstellen.
Mich freut es sehr, dass ich mit der ÖEG eine Arbeitgeberin gefunden habe, die sich zum Ziel gesetzt hat die Gesellschaft auf dem Weg zur Klimaneutralität voranzubringen. Praktisch bedeutet das Aufklärungsarbeit zur Energieeinsparung zu betreiben und die vorhandenen Potentiale an erneuerbaren Energien zu nutzen.
Wohin unser Weg, den wir momentan noch verfolgen, führen kann, habe ich äußerst eindrücklich bei der Demonstration am 6. Oktober im Hambacher Wald erlebt. Dort treffen zwei Welten nur wenige hundert Meter voneinander entfernt brutal aufeinander. Auf der einen Seite ein lichter Wald, in dem viele Arten symbiotisch zusammenleben und einige Menschen ihre Utopie einer Gesellschaft gelebt haben. Auf der anderen Seite das drastische Gegenteil, im Grunde nichts weiter als ein 300 Meter tiefes Loch das keinem Leben mehr Raum bietet. Selten habe ich die Auswirkungen unserer Energieversorgung so drastisch vor Augen gehabt. Dieses Erlebnis war für mich erneut Motivation den Umbau zu einer alternativen, Ressourcen schonenden und nachhaltigen Energieversorgung voranzubringen.

Und noch einiges Aktuelles:
• Wir haben den Flyer aktualisiert ( flyer3spaltig_blauOKT2018 ) und legen allen Mitgliedern zu ihrer Dividendenbescheinigung zwei Exemplare bei – auch zu Weitergabe und Werbung.
Herzlichen Dank an Niko Reid, Manfred Kauffmann, Peter Wabitsch (kurzzeitig „reaktiviert“) und Paul Hell für Dividendendurchlauf, Feststellung von Kapitalerträgen und Kirchensteuer. Herzlichen Dank auch an das grüne Gockelteam um Manfred Prüssner, das unsere Anlage in Holzgerlingen gesäubert hat.

• Ende nächster Woche werden zwei weitere Anlagen je 9.9 kWp auf Kindergärten in Mannheim fertig – wir werden berichten.
• Und als Weihnachtsgeschenk bietet es sich auch an, Genossenschafts-Anteile an Nahestehende zu verschenken oder das im August-Newsletter erwähnte Buch „vier fürs Klima“ oder Uwe Schneidewind, „Die große Transformation – eine Einführung in die Kunst gesellschaftlichen Wandels“, Frankfurt 2018.

Eine gesegnete Adventszeit – eigentlich ein Warten auf den Wandel – wünscht Ihnen/Euch das ÖEG – Team

Dachputzete erfolgreich abgeschlossen – neue PV – Anlagen winken!

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde der Energiewende,
dank der Mithilfe von 5 Mitgliedern konnte in etwas über vier Stunden schweißtreibender Hitze der Ertrag der Solaranlage auf dem Hospitalhofdach um etwa 25 % gesteigert werden:  Am Vortag waren es noch 17 kW Spitze, nach der Dachputzete 24 kW. Jäten und Putzen lohnen sich. Anbei  Fotos des „abgeernteten“ Dachs und einiger Aktiven. Herzlichen Dank!

Wenn die ÖEG eine Gründachfirma beauftragen würde, entstünden jährlich Kosten von ca. fast 5.000 €. Hand- und Eigenarbeit in dem Umfang sind aber auf Dauer keine Lösung. Im Herbst soll es ein Gespräch mit der Stadt geben, ob die Anlage etwas angehoben werden kann oder ob auch Feinstaub „fressendes“ Moos dazwischen gepflanzt werden kann, das allerdings feucht gehalten werden müsste. Wir erklären uns den starken Bewuchs so, dass umherfliegende Pollen auf den Modulen liegen bleiben, vom Regen runtergespült werden und dann durch das von den Modulen herunterfließende Wasser das Pflanzenwachstum stark aktiviert wird. Interessant ist, dass dort wo keine Module aufgeständert sind das Sedum weitgehend normal gedeiht. Der Zielkonflikt: die Stadt braucht beides: mehr Grün und mehr Solarstrom (Stuttgart hinkt anderen Großstädten hinterher).

Im Herbst werden zwei neue Anlagen in Mannheim auf Kindertagesstätten installiert und weitere neue Projekte in Angriff genommen.

Hier noch ein interessanter Film, der sich in der ARD- Mediathek findet und nach unserer Verantwortung für unsere Enkel und Urenkel fragt:  http://www.ard.de/home/ard/Little_Yellow_Boots/4941810/index.html;

Und ein Lektüretipp für die Ferien: Pinzler/Wessel, Vier fürs Klima – Wie unsere Familie versucht, CO2 – neutral zu leben, München 2018. In diesem unterhaltsamen Bericht ihres Selbstversuchs wird erzählt, was geht und was nicht. Was wirklich wirkt. Was Spaß macht. Und um welche Erfahrungen die vier reicher geworden sind.

In diesem Sinne einen erholsamen aber auch Klima schützenden Sommer

Ihre ÖEG

 

Neues aus der ÖEG: Unterschiedliche Beschäftigungsperspektiven

Liebe ÖEG Genossinnen und Genossen, liebe Freundinnen und Freunde,

in den Monaten Juni und Juli war die Solarstromernte gewaltig  – in den Monaten Juni und Juli fast 1/3 der zu erwartenden Jahresernte! Aber wie bekannt hat der heiße Sommer mit hohen Temperaturen und ausbleibenden Niederschlägen auch seine Schattenseiten – und er ist auch ein Zeichen für den nicht halt machenden Klimawandel. Im Vergleich zum 1. Halbjahr 2017 hat sich auch die Einnahmenseite der ÖEG bei einer Anlage um 5.000 € verbessert. Etwas getrübt werden die Erträge durch eine etwas spät entdeckte mutwillige Abschaltung von Wechselrichtern bei der Anlage in Münsingen. Hier hoffen, wir dass die Haftpflicht den Ausfall übernimmt. Und: wie auf dem Foto zu sehen, war das Pflanzenwachstum auf dem Dach des Hospitalhofs wieder extrem stark – trotz Trockenheit.

Dies bedeutet, dass wir in Sachen „Dachputzete“ aktiv werden müssen. Deshalb die Bitte an alle Mitglieder, die in Stuttgart und Umgebung wohnen und mal über den Dächern von Stuttgart tätig werden wollen, sich unter info@oeeg.de; Stichwort „Dachputzete“ zu melden. Als Termine kommen der kommende Freitag (3.8.2018) ab 15 Uhr oder der nächste Montag (6. August) in Frage. Arbeitsgeräte und Handschuhe werden gestellt.

Und noch zwei sehr erfreuliche Neuigkeiten:

  • auf unsere Stellenausschreibung hin gab es zwei Bewerbungen. Der Vorstand hat die Bewerbungsgespräche geführt und eine einstimmige Entscheidung getroffen: ab dem 1. September wird Dipl. Ing. Sebastian Braun, 27 Jahre alt, Diplom an der TU Dresden (Fakultät Maschinenbau und Elektrotechnik) im Studiengang „Regenerative Energiesysteme“ auf einer 50 % Stelle als technische Assistenz in der Geschäftsführung der ÖEG arbeiten. Wir freuen uns sehr auf die Zusammenarbeit mit Sebastian Braun und über diesen Beschäftigungseffekt des Ausbaus der Erneuerbaren. Wir hoffen damit auch der ÖEG neue Geschäftsfelder im Bereich Energie-Effizienz und Erneuerbare zu erschließen.
  • Verträge für PV – Anlagen auf kirchlichen Kindergärten in Mannheim (2) und Freiburg(1) sind in abschließender Abstimmung.

Ihnen allen einen erholsamen Sommer, nicht nur bei Sonne, auch bei Regen und Wind  – und einen herzlichen Gruß aus Bad Boll

im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat der ÖEG

Jobst Kraus

 

 

 

 

 

ÖEG Generalversammlung 2018 mit perspektivischen Neuigkeiten

Liebe Genossenschaftsmitglieder, liebe Freundinnen und Freunde der ÖEG,
das Protokoll der Genossenschaftsversammlung am 23. Juni 2018 gibt ausführlich die Berichte von Vorstand und Aufsichtsrat sowie die gefassten Beschlüsse wieder. Siehe: Protokoll_9._Generalversammung_OeEG_Boll_Juni 2018 
Die Neuigkeiten nochmal hervorgehoben:
+ für 2017 gibt es eine Dividendenausschüttung von 2 %.
+ der Ev. Oberkirchenrat in Stuttgart hat auf Betreiben der Landessynode den Beschluss gefasst, dass ab sofort Kirchengemeinden Mitglied der ÖEG werden können. Allerdings sind die Anteile auf 10, also 1000 € begrenzt. Jetzt kann auch die Kirchengemeinde Donzdorf, die ja versucht hatte vor dem kirchlichen Verwaltungsgericht ihre Position bestätigt zu bekommen und damals unterlegen ist, ihre ruhende Mitgliedschaft wieder aktivieren. Es wäre schön, wenn jetzt einige Kirchengemeinden als Neumitglieder die ÖEG mit Anteilen – und auch Dächern unterstützen. Der beschleunigte Ausbau der Erneuerbaren ist dringender denn je!!!
+ die ÖEG sucht einen hauptamtlichen Geschäftsführer*in, die/der den Vorstand in der Projektplanung und  – überwachung unterstützt und hofft, dass dies schon  – bei einer 50 % Stelle – schon im Herbst realisiert werden kann. Angesichts der Arbeitsanfalls und neu zu planender Projekte war dieser Schritt aus der Ehrenamtlichkeit heraus notwendig geworden (Aufsichtsrat und Vorstand arbeiten weiterhin ehrenamtlich). Interessenten melden sich bitte bei der ÖEG.
+ 4 – 5 weitere Anlagen sind in Planung. Es wäre schön, wenn ein Großteil davon noch dieses Jahr in Betrieb geht.

Mit sonnigen Grüßen – für Vorstand und Aufsichtsrat

Jobst Kraus

 

Zwei „Ostergeschenke“ für die ÖEG – und es bleibt noch viel zu tun!

Vorstand und Aufsichtsrat freuen sich über zwei kleine Schritte in Richtung des Ausbaus  der erneuerbaren Energieerzeugung. Der Windpark Länge, an dem die ÖEG mit 200.000 € beteiligt ist, ist nach langer Durststrecke durch die Ausschreibung gekommen. Dies heißt: Der Windpark Länge mit 7 Anlagen unter Beteiligung von Genossenschaften, Stadtwerken und solarcomplex hat  mit 5,19 ct/kWh garantiert auf 20 Jahre den Zuschlag erhalten (höchster Zuschlag war 5,28 ct/kWh). Die Rodungsarbeiten wurden schon abgeschlossen. Wenn alles gut geht, gehen die Windräder  2019 ans Netz.

Außerdem ist seit heute Gründonnerstag eine 25,92 kWp Anlage auf dem Dach der Mannheimer Kirchenverwaltung in Betrieb und wird etwa 24.000 kWh im Jahr erzeugen, die zu 90 Prozent im Gebäude verbraucht werden.

J.Kraus(ÖEG), S.Jooss (Verwaltungsdirektor Ev. Kirche Mannheim), H.J. Roth, Umweltbeauftragter EKMA

Zwei weitere Anlagen auf Kindergärten in Mannheim sowie PV – Anlagen auf Heimen der Samariterstiftung in Münsingen und Ostfildern sollen folgen. Es bleibt mühsam angesichts der energiepolitischen Rahmenbedingungen und des bürokratischen Aufwandes. Aber der weitere Ausbau ist dringend notwendig. Der von der UN beauftragte Klimarat IPCC fordert die Politik auf im Bereich Einsparen und Erneuerbare an Tempo zuzulegen:  Um das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen, dürfe die Menschheit noch etwa 600 Milliarden Tonnen CO2 in die Luft blasen, das entspricht – gemessen am derzeitigen Ausstoß – der CO2-Menge von etwa zwölf Jahren (nach zwölf Jahren „weiter wie bisher“ müssten die Emissionen also auf Null sinken).  Die aktuellen Ziele der Staaten, ihren CO2-Ausstoß einzuschränken, reichten nicht, das 1,5-Grad-Ziel zu erreichen. Auch Deutschland hinkt hinterher. Bis 2020 sollten 40 % eingespart werden. Derzeitiger sind 27,7 % erreicht. Nur mit dem Ausstieg aus der Kohle, mit weniger Fleisch und mit einer anderen nachhaltigen Mobilitätskultur ließen sich die 12,3 % noch schaffen.

Bitte machen Sie Werbung für die ÖEG! Wir wollen und können nicht bei derzeit 306 Mitgliedern und 1.056000 € Einlagen stehen bleiben. Gerne schicken wir Ihnen Werbe-Flyer zu.

Auch Ostern ist ein Transformationsfest. So wünschen wir Ihnen privat und uns allen  in nah und fern, dass die notwendigen Veränderungen, an denen gearbeitet und auf die gehofft wird, uns auch entgegenkommen.

Mit herzlichem österlichen Grüßen

Ihre ÖEG mit Vorstand und Aufsichtsrat

Frohe Weihnachten und ein gutes und sonniges Jahr 2018

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

mit sehr gemischten Gefühlen blicken wir als ÖEG auf das Jahr 2017 zurück. Sehr dankbar sind wir für Ihre und Eure Unterstützung, wenn Anteile aufgestockt wurden und für das damit gezeigte Vertrauen in unsere Arbeit. So sind wir in Aufsichtsrat und Vorstand auch etwas stolz auf unsere Mitglieder. Es freut uns auch, dass wie auch im letzten Newsletter schon angedeutet und bildlich dokumentiert unsere mittlerweile 14 zehnte und auch größte PV – Anlage fleißig Sonnenstrom produziert. Mit ermöglicht hat dies auch das Erneuerbare-Wärme-Gesetz der Landesregierung (https://um.baden-wuerttemberg.de/de/energie/neubau-und-gebaeudesanierung/erneuerbare-waerme-gesetz-2015/;), das einen Anteil von 15 Prozent erneuerbarer Energie zum Heizen und zur Warmwasserbereitung des Gebäudes verlangt, wenn in einem vor 2009 errichteten Haus eine Zentralheizung erneuert wird, das heißt wenn der Kessel oder ein anderer zentraler Wärmeerzeuger ausgetauscht wird. Diese Auflage kann auch durch die Errichtung einer PV – Anlage erfüllt werden, wie in Münsingen nun geschehen. Wir hoffen, dass auch andere kirchliche Einrichtungen bei Renovierungen diesbezüglich auf uns zukommen.
Sehr gefreut haben wir uns auch über eine finanzielle Förderung der Anlage durch die BUND Regionalstrom Initiative( bund.regionalstrom@bund.net;). Im Neuen Jahr wird nun auch die PV – Anlage auf dem Verwaltungsgebäude der Mannheimer Gesamtkirchengemeinde errichtet. Nicht nur für uns als ÖEG ist es wichtig das Geld unserer Mitglieder auf die Dächer zu bringen, sondern auch die Energiewende mit Atom- (2022) und notwendigem Kohleausstieg, mit Energiesparen und dem drastisch zu beschleunigenden weiteren Ausbau dezentraler erneuerbarer Energie Erzeugung macht das Wachsen der ÖEG notwendig. Will die Weltgemeinschaft das Paris-Ziel von 2 Grad – besser noch 1,5 – einhalten, dann so haben Wissenschaftler errechnet, stehen Deutschland anteilsmäßig noch 9,9 Mrd. Tonnen Reibhausgase zur Verfügung. Baden-Württembergs Anteil daran sind 1,25 Mrd. Tonnen. Bei einer jährlichen Freisetzung von 70 Millionen Tonnen ist diese Menge in ca.15 Jahren verbraucht und dann müsste es auf „Null“ gehen. Im Bereich Verkehr bleiben in BaWue bei einem Jahresausstoß von 21,7 Mio. Tonnen nur noch 306,9 Mio. Tonnen an zu verfahrender oder verfliegender Restmenge.
All dies macht deutlich, wie dringend ein Übergang in eine reduktive Moderne, eine nachhaltige Energie-, Ess- oder Mobilitätskultur ist. Zum Thema Mobilität gibt es derzeit auch eine neue Studie „Mobiles Baden-Württemberg, die zum Umstieg in eine nachhaltige Mobilitätskultur ermutigt: https://www.bwstiftung.de/bildung/programme/bildung-fuer-nachhaltige-entwicklung-buergerbildung/mobiles-bw/;
„Come on“ oder „Wir sind dran“, so lautet der Titel des neuen Buches des Club of Rome, dessen Mitverfasser Ernst Ulrich von Weizsäcker ist und der eine sehr beeindruckende Schiller-Rede gehalten hat und dabei für eine neue Aufklärung plädiert. Vielleicht ist in den Weihnachtstagen Zeit einmal in diese Rede hinein zu hören: http://www.dichterlesen.net/veranstaltungen/schillerrede-2017-aufbruchsstimmung-im-club-of-rome-2289/;

Neue Aufklärung in einem Neuen Jahr. So liegen vor uns als Gesellschaft große und spannende Aufgaben. Wir wünschen Ihnen, dass Sie dies – ob privat oder beruflich und im öffentlichen Leben – nicht als erdrückend, sondern voller Hoffnung angehen, die uns auch immer als Geschenk entgegenkommt.
Und so grüßen wir Sie und Euch mit der Jahreslosung 2018: „Gott spricht: Ich will dem durstigen geben von der Quelle des lebendigen Wassers umsonst“ (Offenbarung 21,6)

Frohe Weihnachten und ein gutes Neues Jahr

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Dezember 2017

 

P.S. Save the date: die Genossenschaftsversammlung 2018 findet am 23.Juni statt!

 

Neue PV – Anlagen – und neues Anlegen möglich!

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen,

nachstehend ein kurzer Rückblick auf die diesjährige Genossenschaftsversammlung und über aktuell anstehende (und gerade realisierte) Projekte:
Am 17. Juni hatten wir unsere 8. Generalversammlung. Der Lagebericht des Vorstandes zeigte mit welchen Problemen die ÖEG zu kämpfen hatte und hat, weist aber auch sonnige Perspektiven auf. Der Lagebericht findet sich auf der Internetseite der ÖEG. Dort ist u.a. auch zu lesen, dass wir beschlossen haben für 2016 keine Dividende auszuschütten. Wir sind zuversichtlich: dies wird sich 2018 wieder ändern. Hoffnungsvoll stimmen uns eine Mitteilung des Insolvenzverwalters der Solarfabrik in Freiburg, dass wir einen größeren Anteil unseres noch in die Garantie fallenden Schadens aus der Insolvenzmasse erstattet bekommen. Und: in diesen Tagen geht unsere 14. PV – Anlage mit 76 kWp auf dem Dach einer Behinderten-Werkstatt der Samariterstiftung in Münsingen ans Netz.

Sie wird pro Jahr ca. 45 Tonnen CO2 einsparen. Weiterhin konkretisiert sich der Vertragsabschluss mit der Gesamtkirchengemeinde in Mannheim über 3 PV – Anlagen eine PV – Anlage auf dem Dach eines Verwaltungsgebäudes und zwei weitere auf dortige Kindergärten. Leider sind wir mit dem Windpark Länge im Südschwarzwald auch in der jüngsten Ausschreibungsrunde nicht zum Zuge gekommen, wie übrigens keine einzige Anlage in BaWue. Wir werden es erneut versuchen.
Wie auf der Internetseite schon mitgeteilt hat aus persönlichen Gründen Ernst Ludwig Vatter sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates niedergelegt. Wir sind froh nun mit Paul Hell, einem früheren Vorstandsmitglied, einen kundigen Ökonomen als Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewonnen zu haben. Darüber hinaus sind neu im Aufsichtsrat: Matthias Hiller und Uli Mach. Im Vorstand der ÖEG bringt seit Kurzem dankenswerter Weise Manfred Kauffmann engagiert seine Finanzkompetenz ein. Allerdings wird Peter Wabitsch in diesem Jahr aus Gründen der Arbeitsüberlastung seinen Vorstandsposten zu unserem großen Bedauern räumen. Herzlichen Dank an ihn! Wer an einer Mitarbeit im Vorstand interessiert ist, kann sich gerne melden. Wir würden uns sehr freuen!
Und ein Letztes: wir haben als Vorstand beschlossen, die Begrenzung der Anteile auf 500 € bei Neuanmeldungen wie auch bei gewünschten Aufstockungen aufzuheben. Ab sofort können Sie also wieder Anteile zeichnen. Anbei finden Sie das entsprechende Formular.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im Oktober 2017

 

www.oekumenische-energiegenossenschaft.de;

 

 

 

Rückblick auf die 8. Generalversammlung

Liebe  Mitglieder,
am 17. Juni hatten wir unsere 8. Generalversammlung. Der Lagebericht des Vorstandes zeigt mit welchen Problemen die ÖEG zu kämpfen hatte und hat, weist aber auch sonnige Perspektiven auf: 170617_Lagebericht JK.neu; und  Generalversammlung der ÖEG 2017; Dort ist auch u.a. zu lesen, dass wir beschlossen haben für 2016 keine Dividende auszuschütten. Wir sind zuversichtlich: dies wird sich 2018 wieder ändern. Demnächst wird unsere 14. PV – Anlage mit 76 kWp auf dem Dach einer Behinderten-Werkstatt der Samariterstiftung in Münsingen installiert und pro Jahr ca.45 Tonnen CO2 einsparen. Weiterhin hoffen wir, dass im Herbst in Kooperation mit der Ev. Kirche in Mannheim 3 weitere Anlagen, eine PV – Anlage auf dem Dach eines Verwaltungsgebäudes und auf 2 Kindergärten hinzu kommen. Im Verbund mit anderen Genossenschaften und Stadtwerken versuchen wir nochmals in der im August stattfindenden Ausschreibungsrunde zum Zug zu kommen. Ernst Ludwig Vatter hat aus persönlichen Gründen sein Amt als Vorsitzender des Aufsichtsrates niedergelegt. Ein dickes Dankeschön geht nach Degerloch für die vielen Jahre unermüdlichen Engagements!!! Wir sind froh mit Paul Hell, einem früheren Vorstandsmitglied, einen kundigen Ökonomen als Vorsitzenden des Aufsichtsrates gewonnen zu haben. Darüber hinaus sind neu im Aufsichtsrat: Matthias Hiller und Uli Mach. Im Vorstand der ÖEG bringt seit Kurzem dankenswerter Weise Manfred Kauffmann engagiert seine Finanzkompetenz ein.
So möchte die ÖEG sich auch weiterhin für die noch längst nicht vollendete Energiewende (siehe auch:  20171207-Langfassung-SZEN-17-Nitsch-) engagieren. Wenn CO2 einen Preis hätte (statt derzeit 5 €  40 €) – der neu gegründete Verein  www.co2abgabe.de; braucht auch Ihre Unterstützung!! –   würde mehr an Energie gespart und mehr auf Sonne, Wind und Wasserkraft gesetzt.
Die ÖEG wünscht allen Mitgliedern und Freund*innen einen erholsamen Sommer.
im Namen von Vorstand und Aufsichtsrat
Jobst Kraus

 

Herzliche Einladung zur Generalversammlung 2017 am Samstag 17. Juni, 14 bis 17:00 Uhr

Wo?  im Versammlungsraum der Herrnhuter Missionshilfe in Bad Boll Badwasen 6, gegenüber der Einfahrt zur Akademie
14:00 Uhr     Start mit gemeinsamem Kaffeetrinken 

Tagesordnung der Generalversammlung 

  1. Eröffnung und Begrüßung mit kurzer Vorstellungsrunde
  2. Protokoll der GV vom 4. Juni 2016
  3. Berichte über das Geschäftsjahr 2016 und Vorlage des Jahresabschusses – seitens des Vorstandes (Jobst Kraus, Peter Wabitsch)
  4. Bericht des Aufsichtsrates
  5. Aussprache im Plenum zu den Punkten 3 und 4
  6. Feststellung des Jahresabschlusses 2016
  7. Entlastung: a) der Mitglieder des Vorstands, b) der Mitglieder des Aufsichtsrats
  8. Beschlussfassung über die Gewinnverwendung und Auszahlungsdatum
  9. Wahlen zum Aufsichtsrat
  10. Anträge, Anregungen der Mitglieder
  11. Verschiedenes
  12. Abschluss

Anträge bitten wir bis 12.Juni 2017 an die Geschäftsstelle zu stellen.

Die Bilanz und die Gewinn- und Verlustrechnung können ab 7. Juni in der Geschäftsstelle in Bad Boll eingesehen oder auf Wunsch zugeschickt werden.Nach Abschluss der GV besteht die Möglichkeit, sich gemeinsam den Film            „Power to change“ – siehe: http://powertochange-film.de/; anzusehen (90 Minuten)

Bitte anmelden. Wer mit dem Zug anreisen möchte (ab Stuttgart 13:00 an GP (IRE) 13:28 ab Ulm 12:54 an GP 13:29) kann abgeholt und wieder zum BHF GP gebracht werden. Bitte auf dem Rückmeldebogen vermerken, ebenso wer einen Kuchen zu unserem gemeinsamen Kaffee beisteuern könnte. Wer nicht kommen kann, kann gerne ein anderes Mitglied bevollmächtigen.
Wir freuen uns auf ein Wiedersehen oder ein neues Kennenlernen (Gäste herzlich willkommen)
Mit herzlichem Gruß
Jobst Kraus  (Vorstandsvorsitzender) und                                                      Ernst-Ludwig Vatter (Aufsichtsratsvorsitzender)

 

Neue PV – Anlage auf einem kirchlichen Kindergarten ist am Netz

Liebe Mitglieder, liebe Genossinnen und Genossen, liebe Interessierte

es gibt einige Neuigkeiten, Erfreuliches und weniger  Erfreuliches. Letzteres zuerst: wie bekannt haben wir uns nach reichlicher Überlegung im letzten Herbst mit 200.000 € am Windpark Länge im Südschwarzwald beteiligt. Nachdem die BImschG (Bundes-Immissionsschutzgesetz:  Gesetz zum Schutz vor schädlichen Umwelteinwirkungen durch Luftverunreinigungen, Geräusche, Erschütterungen und ähnliche Vorgänge) noch Ende 2016 erteilt wurde und mit dem Landratsamt auch Ausgleichsflächen für die zu rodenden Standorte  genehmigt hatte, hat die höchste Naturschutzbehörde  am Regierungspräsidium Freiburg Ende Februar die Rodungen nicht genehmigt, da sie aus naturschutzfachlichen Gründen mit den vereinbarten Ausgleichsflächen (für die gerodeten Flächen muss der Betreiber andere Flächenaufforsten) nicht einverstanden war.  Da mit Beginn des Monats März keine Bäume mehr gefällt werden dürfen, bedeutete dies einen Verzögerung der Umsetzung um mehr als ein halbes Jahr. Da man dann mit dem Projekt in die schrittweise Degression der fest vergüteten Kilowattstunden kommt, hat man sich bei einer kurzfristig anberaumten Gesellschafter-Info – Versammlung mehrheitlich darauf geeinigt, in das Ausschreibungsverfahren einzusteigen. Wenn man dann den Zuschlag bekommt – die Fachleute gehen davon aus, dass in der ersten Runde noch nicht so viele mitmachen – wird die kWh mit dem Preis vergütet, den man geboten hat (plus Aufschlag für küstenferne Südstandorte). Es könnte dabei ein höherer kWh Preis – zwischen 6 und 7 Cent – erreicht werden, was einer Rendite von etwa 5 % entspricht. Wenn man den Zuschlag bekommen hat, hat man dann 2 Jahre Zeit zu bauen – und dann ist dieser Preis für 20 Jahre garantiert. Wenn alles gut geht, könnte ab Winter 2017/18 gebaut werden und die Anlagen im Sommer/Herbst 2018 in Betrieb gehen. All dies ist misslich und (unser) Geld liegt leider brach.
Nun das Erfreuliche: seit 27. Februar produziert eine PV – Anlage von 7,1 kWp Strom auf dem Dach des Kindergartens der Eislinger Lutherkirche (siehe Foto), eine etwas größere Anlage auf dem Dach der Gesamtkirchengemeinde Mannheim und zwei weitere PV – Anlagen auf Kindergärten in Mannheim sind in „Arbeit“.
Die ÖEG freut sich über jeden Hinweis oder jegliche Dachvermittlung. Denn – wie bekannt – fehlt es uns derzeit weniger an Geld, sondern an Projektmöglichkeiten.
Unsere diesjährige Generalversammlung: diese findet nun am Samstag, den 17. Juni statt – und nicht am 8. Juli (laut unserer Satzung muss die GV innerhalb der ersten 6 Monate eines Jahres erfolgen). Das Programm folgt.

Herzlichst Ihre ÖEG’ler im März 2017